Vereine – zwischen Steuerbegünstigung und Steuerfalle

In Österreich gibt es rund 125.000 Vereine, jedoch nicht alle Vereins-Vorstände sind sich der steuerlichen Verpflichtungen bewusst. Dass Vereine gewisse steuerliche Freiheiten genießen ist allgemein bekannt. Aber Achtung, Befreiungen auf dem Gebiet der Körperschaft-, Umsatz- und Kommunalsteuer kommen nur jenen zu, die auch tatsächlich die strengen Vorgaben der einschlägigen Gesetze beachten. Oberstes Gebot ist demnach die Verfolgung eines z.B.  gemeinnützigen oder mildtätigen Zweckes. Die damit im Zusammenhang stehenden Einnahmen müssen immer in unentgeltliche Zuwendungen (Spenden), Vermögensverwaltung (Vermietung, Zinsen) und Einnahmen aus Hilfsbetrieben unterteilt werden. Lediglich unentgeltliche Zuwendungen und Einnahmen aus Vermögensverwaltung bleiben steuerfrei.

 

Einnahmen aus Hilfsbetrieben bedürfen einer genauen Prüfung ob es sich um solche aus unentbehrlichen oder entbehrlichen Hilfsbetrieben bzw. „schädlichen“ Gewerbebetrieben handelt. So bleiben z.B. Einnahmen eines Sportvereines aus dem Verkauf von Eintrittskarten steuerfrei, das vom selben Verein veranstaltete Sommerfest unterliegt jedoch ab einem gewissen Volumen der Steuerpflicht. Wird nebenbei noch eine Kantine betrieben, die nicht nur geringfügige Umsätze erwirtschaftet, können sämtliche Umsätze des Vereins (Eintrittskarten, Sommerfest und Kantine) auch nachträglich der Körperschaft- und Umsatzsteuer unterworfen werden.

 

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